Holzkunstwerkstatt
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Waschbecken

Handwaschbecken aus einer Lindenmaser-Knolle

Breite: 66cm / Tiefe: 33cm / Höhe 14cm
Ausgehölt: 10,5cm tief

Mehrmals mit DD-Lack behandelt und circa 10 Mal mit Hartwachsöl eingelassen.

Wohnzimmermöbel

In der Zeitschrift "Selbermachen" war ein Sekretär mit Bauplan abgebildet, den ich prompt nachgebaut habe. Ein passender Stuhl musste dann natürlich auch noch davor. Der Baustiel gefiel mir so gut, dass ich nach und nach immer mehr Teile selbst entwarf. Es folgten ein Bücherschrank, ein verspiegelter Eckschrank, ein Sideboard, der die Stereoanlage aufnahm, sowie zwei Hängeschränke, welche ich durch Bretter miteinander zu einem Regal verbunden habe. Später kam noch ein rustikaler Tisch mit gedrechselten Füßen hinzu.

 Wendeltreppe aus Esche

Wendeltreppe

Oben ist das schwarze Eineinviertel-Zollrohr zu sehen.

 

 

Blick von oben, seitlich sind jeweils die beiden 16er Stahlbolzen, welche in die Wand gehen, zu sehen.

 

Das Geländer oben mit den gedrechselten Stäben.

 

 

Eine Wendeltreppe in den Spitzboden über eine Raumhöhe von 2,85 Meter ist eines meiner größten Projekte. Irgendwann hatte ich die ganzen Maße aufgenommen, mich an den Küchentisch gesetzt und meine Treppe aufgezeichnet sowie geplant. Dann habe ich mir in einem Sägewerk einen dampfgetrockneten geschnittenen Eschestamm gekauft. Diesen habe ich in Meterstücke geschnitten und nach und nach mit nach Hause genommen. In einem anderen Sägewerk habe ich die Bretter aufgeschnitten, ausgehobelt, an den Stirnseiten verzahnt und fachgerecht verleimt. Dann habe ich Stufe für Stufe ausgesägt, umlaufend gesäumt, geschliffen und lackiert. In die jeweiligen breiten Stirnseite der Trittstufe habe ich zwei 16er Löcher für die Aufnahme eines Stahlbolzens gebohrt. Entsprechende Gummilager habe ich wandseitig eingebracht. Vom Abfallholz der Stufen habe ich 100mm Säulen verleimt, welche ich so hoch machte wie die die Stufe werden soll, eben als das Auflager für die Mitte. Für entsprechenden Halt sorgte ein Eineinviertel Zoll-Rohr, das ich mittels eines angeschweißten Flansches fest auf dem Boden verschraubte. So arbeitete ich mich Stufe für Stufe aufwärts, bis ich auf Türhöhe kam, dann musste ich der Treppe eine andere Richtung geben. Dadurch konnte ich die Stufen nicht mehr in der Mitte auflegen sondern habe sie nun von der Decke mittels zweier 12er Gewindespindeln natürlich mit entsprechender Esche-Verkleidung abgehängt. Oben entstand dann um die viereckige Öffnung eine Brüstung mit selbstgedrechselten Geländerstäben. Bis die Treppe begehbar war, hat es fast 1 Jahr gedauert. Ein schönes Jahr voller Arbeit in meiner Werkstatt.

Sonstige Möbel

Staffelei aus Kiefer (2Meter hoch)

 

 

Nachttisch zum Aufhängen mit Schublade aus Kiefer

 

Holztruhe aus Kiefer

Tellerwandregal aus Eiche

 

 

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© Richard Seubert